Besser man macht’s als man lässt’s. Banda Chuka haben sich entschieden.
Die Berliner Band gräbt dort, wo das Gras über ein musikalisches Zeitalter zu
wachsen beginnt, dessen Blüte sich einer Reproduktion verweigert hat.
Sie gräbt dort nach ihren Wurzeln und findet ein Geflecht von Tönen und Rhythmen,
dessen großer Zusammenhang überdeutlich - und doch nicht zu benennen ist.
Das akustisch-iberisch-südslawisch-orientalische Musikprojekt verwischt die Spuren
zu den toten Königen und bewahrt sie damit vor dem brutalen Musiktourismus der Neuzeit.
Dabei sind sie selber Reisende. Nur auf eigenen Wegen.
Der Text der Band ist Sprache. Die Sprache ist ihr eigener Klang.
Der Klang bleibt als Erlebnis.
Rumba, Swing, Reggae und Dub sind das Wörterbuch für die Zuhörer.
Geschrieben hat es ein alter Rrom.
Theresa (Stimme)
Tanja (Akkordeon)
Banschi (Gitarre)
Stefan (Bass)
Ändy (Perc.)